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Brillengläser allgemein

Die meisten Brillengläser bestehen heute aus Kunststoff und nicht mehr aus echtem Glas. Es werden nur noch 5-10% der Brillengläser aus Mineralglas (echtem Glas) gefertigt. Kunststoffgläser haben gegenüber Mineralgläsern entscheidende Vorteile, weshalb mineralische Brillengläser nahezu ausschließlich noch in Nischen wie beispielsweise im Arbeitsschutz in der chemischen Industrie ihre Anwendung finden. Kunststoffgläser sind leichter und bruchsicherer als Mineralgläser und wer möchte schon ein schweres Brillenglas? Lediglich in Bezug auf die Härte der Oberfläche haben mineralische Brillengläser noch im Alltag einen Vorteil gegenüber Brillengläsern aus Kunststoff. Diese Vorteile sind jedoch über die Jahre hinweg durch die Entwicklung leistungsfähiger Hartlacke, mit welchen die Kunststoff Brillengläser veredelt werden nahezu verschwunden. Jedes moderne Kunststoff Brillenglas aus dem Hause Wetzlich ist mit entsprechenden Hartschichten versehen und bietet somit für die Lebensdauer eines Brillenglases einen optimalen Schutz vor Kratzern.

Der Hartlack zum Schutz vor Kratzern ist jedoch nicht die einzige Beschichtung, mit der moderne Brillengläser versehen werden. In der Industrie spricht man von einer Veredelung der Oberfläche der Brillengläser. Zu einem sogenannten Beschichtungspaket eines modernen Brillenglases zählen zudem diverse Entspiegelungsschichten, die für eine Reflexminderung für den Träger als auch den Betrachter sorgen. Die eigentliche Lichtdurchlässigkeit der Kunststoffbrillengläser von ca. 90% wird somit auch auf über 99% erhöht. Ein wesentlicher Komfort-Aspekt bei Brillengläsern ist zudem eine einfache Reinigung. Hierzu schließt das Beschichtungspaket mit einer sogenannten Clean-Schicht ab, die bei allen modernen Brillengläsern zudem einen Lotuseffekt aufweist.

Weiter haben Sie bestimmt auch schon von besonders dünnen Kunststoff Brillengläsern gehört. Bei diesen wird mit besonderen Kunststoffen gearbeitet, die einen hohen „Brechungsindex“ aufweisen, womit man die Stärke bewertet, mit der das Material Licht ablenken kann. Die einfache Faustformel ist hierbei „je höher der Brechungsindex, desto dünner die Brillengläser“.

Doch damit ist es längst nicht getan. Neben Materialien und Beschichtungen werden zusätzliche Alltagshelfer wie Selbsttönung bei Sonneneinstrahlung (Phototropie), Polarisation, Blaulicht-Schutz oder auch Kombinationen aus all diesen Eigenschaften immer beliebter bei Brillengläsern und sorgen somit für eine optimale Anpassung an die Alltagsanforderungen des Brillenträgers.

Sie möchten einen Einblick in die Fertigung von Brillengläsern erhalten? Dann schauen Sie sich am besten ein kurzes Video aus unserer Produktion an:

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