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Brillen richtig aufbewahren

Vorsicht, Kratzer!

Damit die Brille lange hält: Gläser immer nass reinigen und vor hohen Temperaturen schützen – Ablageort mit Bedacht wählen.

Viersen, 22. September 2020. Die große Mehrheit der Brillenträgerinnen und Brillenträger entscheidet sich heute für ein Brillenglas aus Kunststoff. Es ist angenehm leicht und je nach gewähltem Kunststoff besonders bruchfest. Spezielle Beschichtungen auf dem Glas wie beispielsweise die so genannte „Hartschicht“ machen das Brillenglas zudem widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse. Dennoch sollten Brillenträgerinnen und Brillenträger im täglichen Umgang mit der Brille einige Punkte beachten, damit sie möglichst lange Freude an ihrer Sehhilfe haben. Der Brillenglashersteller Wetzlich Optik-Präzision weiß, worauf es ankommt.

Sorgsamer Umgang mit beschichteten Kunststoffgläsern

Der Klassiker bei den Brillenunfällen: Bruch durch Draufsetzen. Kratzer auf dem Brillenglas mögen auf den ersten Blick harmloser erscheinen, können den Sehkomfort auf Dauer jedoch erheblich einschränken. Florian Gisch: „Die neuen Beschichtungen sind zwar mittlerweile sehr hart, aber nicht unkaputtbar.“ Obwohl Kunststoffgläser aufgrund der speziellen Hartlacke sehr widerstandsfähig geworden sind, können sie von bestimmten Alltagsgegenständen beschädigt werden. Dazu zählen beispielsweise ein Diamantring oder der Schlüssel in der Handtasche, denn diese Gegenstände würden selbst auf Mineralgläsern Kratzer hinterlassen. Der Experte Gisch rät, die Gläser in der Handtasche immer im Etui aufzubewahren und stets unter fließendem Wasser zu reinigen. Ein trockenes Reinigen mit Brillenputztüchern birgt immer das Risiko, kleine und sehr harte Partikel in die Oberfläche einzureiben und diese somit zu beschädigen.

Von Sauna bis Armaturenbrett: Brille vor starker Hitze schützen

Auch im Spätsommer und Herbst kann es noch einmal richtig warm werden. Manche Brillenträgerinnen und Brillenträger legen ihre Sehhilfen gerne an Stellen ab, an denen bei Sonnenschein besonders hohe Temperaturen entstehen können, wie etwa auf dem Armaturenbrett im Auto. Florian Gisch: „Brillengläser aus Kunststoffmaterial, die etwa mit Kratzschutz und Entspiegelung beschichtet sind, können unter großer Hitzeeinwirkung – je nach Fassungstyp durchschnittlich über 70 Grad Celsius – Spannungsschäden bekommen. Hierbei dehnt sich der Kunststoff aus und verformt sich. Die weniger verformbaren Beschichtungen reißen jedoch und bilden spinnennetzartige Risse aus.“ Wer seine Brille dauerhaft im Auto aufbewahrt, sollte sie in ihrem Etui ins Handschuhfach legen. So ist sie zumindest weitestgehend vor extrem hohen Temperaturen geschützt. Mindestens genauso häufig sind Hitzeschäden bei regelmäßigen Saunagängern. Für stark Fehlsichtige, die ihre Brille auch in der Sauna tragen, empfiehlt sich eine Ersatzbrille mit Mineralgläsern, die hohen Temperaturen besser standhalten.

Bild-Quelle: Michael Kauer, Pixabay (bei Verwendung bitte angeben)

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Pressekontakt

Wetzlich Optik-Präzision GmbH

Die Wetzlich Optik-Präzision GmbH mit Sitz in Viersen wurde 1935 als Familien­unternehmen gegründet und fertigt seit ihrer Entstehung Brillengläser für den Vertrieb über den optischen Fachhandel. Das Sortiment umfasst heute neben Gleitsicht-, Einstärken- und Sonnengläsern auch Spezialgläser für verschiedenste Anforderungen in Beruf und Freizeit.

Das Unternehmen ist mit derzeit rund 100 Mitarbeitern der größte mittelständische Glashersteller in Deutschland ohne Konzern­zugehörigkeit. Bei der Produktion setzt Wetzlich auf „Made In Germany“ sowie auf innovative Ansätze und neueste Fertigungs­technologien. Mit einem der modernsten Maschinenparks in Europa steht das Unternehmen somit für fortschrittliche Produkte mit höchsten Qualitäts­ansprüchen zu wettbewerbs­fähigen Preisen. Brillengläser von Wetzlich gibt es beim Augenoptiker.
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